Quartalsweise Umfrage zur Entwicklung der Branche
Der dlv stellt quartalsweise u. a. folgende Fragen an seine Mitgliedsfirmen:
- Beurteilung der aktuellen Geschäftslage
- aktueller Auftragseingang
- aktuelles Auftragsvolumen
- Beschäftigtensituation
- Umsatzerwartungen
- Trend der Geschäftsentwicklung
Mit der Umfrage werden auch besonders interssante und brisante Themen angesprochen, abgefragt und ausgewertet.
Der Verband vertritt als Wirtschaftsorganisationen Unternehmen der Investitionsgüterindustrie. 80 % der TOP 50 des Ladenbaus sind im dlv als Mitgliedsunternehmen engagiert. Die Verbandsziele des dlv sind stark marketingorientiert und wenden sich direkt an die Zielgruppe seiner Mitglieder, den Handel. Die Mitgliedsunternehmen erwarten von uns Know-How, Kooperationsbereitschaft sowie Dienstleistung. Unsere wachsenden Mitgliederzahlen sind ein Beleg für unseren Erfolg.
Kernergebnis der Umfrage zum 3. Quartal 2011
Die positiven Prognosen des vorherigen Quartals haben sich bestätigt: Auch im dritten Quartal bewerten die dlv-Ladenbauunternehmen und -Zulieferbetriebe ihre Geschäftslage als gut oder zumindest zufriedenstellend. Ebenso sind die Auftragseingänge zum Großteil gestiegen oder gleichgeblieben. Erfreulicherweise wird die Anzahl der Beschäftigten von fast der Hälfte der Befragten als steigend angegeben. Etwas verhaltenen Optimismus lassen die Prognosen für die nächsten zwei Quartale erkennen. Die Mehrzahl erwartet hier eine gleichbleibende Entwicklung.
Geschäftslage wie auch Auftragseingänge zeigen eine entspannte Situation im Ladenbau. 49 Prozent der befragten Unternehmen bezeichnen ihre Geschäftslage als gut. 56 Prozent melden gestiegene Auftragseingänge. 61 Prozent gehen für das nächste Halbjahr von einer gleichbleibenden Geschäftsentwicklung aus. Insgesamt ergibt sich sowohl für die kleineren als auch großen Firmen des dlv das Bild einer stabilen Geschäftslage. Erfreulich ist, dass 46 Prozent eine zunehmende Anzahl der Beschäftigten angeben konnten und 54 Prozent davon ausgehen, dass die Zahl im laufenden Jahr noch steigen wird.
Die Bedeutung des Aftersales-Geschäftes wie auch der Serviceleistungen hat für die dlv-Mitgliedsunternehmen zugenommen. Allerdings können die Wenigsten diese Kosten ebenso wie die Planungskosten an ihre Kunden aus dem Handel oder der Industrie weitergeben. Das berichten fast die Hälfte der befragten Firmen, während 34 Prozent angaben, dass sie lediglich einen geringfügigen Anteil dieser Kosten (durchschnittlich 25 Prozent) verrechnen können.
Meldungen aus der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie
Die Preisentwicklung bei den Zulieferprodukten ist weiterhin leicht rückläufig - wenn auch auf hohem Niveau: Die Erzeugerpreise bei Schnittholz stiegen im August 2011 um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und damit seit März 2010 ein weiteres Mal "nur" im einstelligen Bereich. Holzwerkstoffe legen ebenfalls weiter zu, mit einem Plus von 11,4 Prozent. Weniger ins Gewicht fallen mit erfreulicher Konstanz die Steigerungen im Bereich Beschläge: Minimale 1 Prozent können hier angegeben werden. Auch der Kunststoffsektor hat einen guten Lauf: Von Januar bis Juli stiegen die Umsätze um 12,1 Prozent - im Inland mit 13 Prozent stärker als im Ausland, das um 10,6 Prozent zulegen konnte. Gut laufen Platten und Folien, hier stieg der Umsatz um 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Und: Investitionsgüter laufen weitaus besser als Konsumgüter. Wachstumsmotor hier: Büromöbel mit einem Plus von 22,1 Prozent. Quelle:www.hdh-ev.de
Den aktuellen Chart „Entwicklung der Geschäftslage 2003 bis 2011“ können Sie hier downloaden.
Kernergebnis der Umfrage zum 2. Quartal 2011
Auch für das 2. Quartal des Jahres 2011 darf die Lage als erfreulich und mit vielversprechenden Perspektiven bezeichnet werden. Der Optimismus des vorherigen Quartals wird, wenn auch mit minimalen Negativtendenzen, beibehalten – die allgemeine Geschäftslage wird mehrheitlich als gut bezeichnet und während die Auftragseingänge ebenso wie die Beschäftigtenzahl gegenüber dem Vorjahr steigen, sind die Verkaufspreise größtenteils gleichgeblieben.
Einen kleinen Rückschlag musste die Branche verschmerzen: Der prozentuale Anteil der Mitgliedsunternehmen, die ihre Geschäftslage als gut werten ist im Vergleich zum vorherigen Quartal leicht gesunken. Ebenso herrschen auch bei den Auftragseingängen und dem gegenwärtigen Auftragsvolumen geringfügige Rückgänge. Man ist sich jedoch geschlossen einig, dass dies nur ein temporärer Zustand ist. Die Prognosen für das laufende Jahr sind zuversichtlich und somit werden von 69,05 % der Unternehmen wachsende Umsätze und von 59,52 % eine generell positive Geschäftsentwicklung erwartet.
Gutes Fachpersonal wird selbst ausgebildet
Auch die Zahl der Beschäftigten soll weiter steigen. So rechnen 57,14 % der Befragten mit einem Zuwachs an Mitarbeitern. Dass sich dieser mitunter schwierig gestalten kann, zeigen die Beurteilungen der Mitgliedsunternehmen zum Thema „Verfügbarkeit von Fachpersonal und Nachwuchskräften“. Bis auf wenige Ausnahmen wird die Suche nach geeignetem Personal als sehr diffizil bezeichnet. Vor allem Stellen, die eine höhere oder sehr spezifische Qualifikation erfordern setzen oft mühseliges Suchen voraus, welches selten von direktem Erfolg gekrönt ist. Um zukünftigen Engpässen entgegenzuwirken, nehmen viele Betriebe das Problem nun selbst in die Hand. Immer häufiger erfolgt die hochqualifizierte Ausbildung des Nachwuchses direkt im eigenen Unternehmen. Egal ob traditionelle Ausbildung oder HR- und Trainee-Programme für Universitätsabsolventen, die gezielte Förderung des Nachwuchses gewinnt immer mehr an Bedeutung.
Den aktuellen Chart „Entwicklung der Geschäftslage 2003 bis 2011“ können Sie hier downloaden.
Kernergebnis der Umfrage zum 1. Quartal 2011
Anhaltend gute Zahlen melden die Mitgliedsunternehmen für das 1. Quartal des Jahres 2011. Die
Auftragseingänge sind gegenüber dem Vorquartal wieder deutlich angestiegen. Der jetzt gemeldete
Auftragseingang ist der zweithöchste seit Beginn der Statistik im Jahr 2003. Auch die Geschäftslage wird
von den teilnehmenden Firmen als anhaltend gut gesehen. Sie ist weiterhin auf dem Niveau des Jahres
2007 vor Beginn der Finanzkrise.
61 % der Mitgliedsunternehmen beurteilen derzeit ihre Geschäftslage als gut. Sehr gut ist auch die
Auftragslage. Der starke Anstieg des 3. Quartals 2010 beim Auftragseingang konnte im 1. Quartal 2011
fast wieder erreicht werden. Dies bedeutet, dass 74 % der Unternehmen gestiegene Auftragseingänge
melden. Das Auftragsvolumen halten derzeit 34 % der Firmen für relativ groß. Mit einer steigenden
Geschäftsentwicklung in den nächsten zwei Quartalen rechnen immerhin mehr als die Hälfte der
Unternehmen.
Den aktuellen Chart „Entwicklung der Geschäftslage 2003 bis 2011“ können Sie hier downloaden.
