Kernergebnis der Umfrage zum 4. Quartal 2009 - Stabilisierung im Ladenbau geht weiter
Die neuesten Zahlen aus dem Ladenbau liegen mit den Ergebnissen der Umfrage zum 4. Quartal 2009 vor. Die dlv-Mitgliedsunternehmen meldeten ihre Daten für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2009. Der verhaltene Stimmungsumschwung in die richtige Richtung hält an. Das hatte sich bereits im letzten Quartal angedeutet. Waren es Anfang November 2009 schon 52 % aller befragten Unternehmen, die ihre Geschäftslage als zufriedenstellend beurteilt haben, so sind es jetzt 62,5 % der Mitgliedsunternehmen.
Die Zahlen zum Auftragseingang allerdings haben wieder nachgegeben: 25 % der Firmen melden einen gestiegenen Auftragseingang (gegenüber 36 % im Vorquartal und 19 % im 1. Quartal 2009). Knapp die Hälfte der Unternehmen empfinden ihr Auftragsvolumen als zu klein. Dazu gehören vor allem die größeren Unternehmen im Umsatzbereich ab 20 Millionen Euro. Mit steigenden Umsätzen im laufenden Jahr 2010 rechnen immerhin 32,50 %.
Übersicht Auftragseingänge 2009
| 1. Quartal | 2. Quartal | 3. Quartal | 4. Quartal | |
| gut | 16 % | 19 % | 36 % | 25 % |
| befriedigend | 19 % | 30 % | 22 % | 37,5 % |
| schlecht | 65 % | 51 % | 42 % | 37,5 % |
Die Marketingbudgets 2010
Thema der Umfrage war auch der Ausblick auf 2010 hinsichtlich des Marketing-Budgets. Der ganz überwiegende Teil der Mitgliedsunternehmen will das Marketing-Budget des Vorjahres beibehalten. Das sind immerhin 69 % der befragten Unternehmen. 14 % wollen ihre Ausgaben für Marketing im Durchschnitt um 20 % senken, während 3,5 % ihre Kosten um durchschnittlich 26 % erhöhen wollen. Die dlv-Mitgliedsunternehmen verfügen im Querschnitt über ein Marketingbudget von 100.000,- Euro.
Auffällig ist, dass es keinen Schwerpunkt im Marketing mehr gibt. Noch immer werden für Klassische Werbung (Print) 29 % der bereitgestellten Summen ausgegeben, mit 26 % praktisch gleich auf liegt aber die Internet-Werbung (eigener Homepageauftritt etc.), gefolgt von 24 % des Budgets für Ausstellungen und Messen. Mit 21 %, aber nicht abgeschlagen, wird Dialogmarketing veranschlagt. Nahezu 70 % der befragten Unternehmen wollen 2011 auf der internationalen Leitmesse des Ladenbaus, der EuroShop, vertreten sein.
Den aktuellen Chart „Entwicklung der Geschäftslage 2003 bis 2009“ können Sie downloaden. hier
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Kernergebnis der Umfrage zum 3. Quartal 2009 - Im Ladenbau deutet sich ein kleiner Aufschwung an
Der Verband vertritt als Wirtschaftsorganisationen Unternehmen der Investitionsgüterindustrie. 80% der TOP 50 des Ladenbaus sind im dlv als Mitgliedsunternehmen engagiert. Die Verbandsziele des dlv sind stark marketingorientiert und wenden sich direkt an die Zielgruppe seiner Mitglieder, den Handel. Die Mitgliedsunternehmen erwarten von uns Know-how, Kooperationsbereitschaft sowie Dienstleistung. Unsere wachsenden Mitgliederzahlen sind ein Beleg für unseren Erfolg.
Die neuesten Zahlen aus dem Ladenbau liegen mit den Ergebnissen der Umfrage zum 3. Quartal 2009 vor. Die dlv-Mitgliedsunternehmen meldeten ihre Daten für den Zeitraum Juli bis September 2009. Bei der Geschäftslage deutet sich mithin ein verhaltener Stimmungsumschwung in die richtige Richtung an. Waren es im 1. Quartal 2009 43 % und im 2. Quartal nur noch 42 % unserer Unternehmen, die ihre Geschäftslage als zufriedenstellend bezeichnet haben, so waren es Anfang November 2009 schon 52 % aller befragten Unternehmen.
Besonders erfreulich sind die Zahlen zum Auftragseingang: 36 % der Firmen melden einen gestiegenen Auftragseingang (gegenüber 19 % im Vorquartal und 16 % im 1. Quartal 2009). Ob damit eine Trendwende eingeleitet ist, wird aber bezweifelt. Nachdem Anfang dieses Jahres zahlreiche Unternehmen das Auftragsvolumen als ungewöhnlich eingestuft haben, hat sich dieser Zustand zwar wieder normalisiert. Dennoch empfinden viele Unternehmen das Auftragsvolumen als zu klein. Die Investitionslust des Handels ist nicht spürbar gestiegen. Das ist das Ergebnis unserer Sonderfrage: 36 % der dlv-Unternehmen bemerken eine deutliche Bestellzurückhaltung der Kunden, 58 % werden teilweise damit konfrontiert. Dieses Verhalten trifft besonders die großen Unternehmen. Kleine Unternehmen können sich der Lage offensichtlich besser anpassen und gehen mit deutlich größerer Zuversicht ins neue Jahr.
Anlass zu Diskussionen unter den Ladenbauunternehmen gibt immer wieder die Situation auf den Finanzmärkten und die dadurch beeinflusste Liquidität der Kunden. 94 % der befragten Unternehmen sehen wahrnehmbare Auswirkungen. Diese betreffen die Zahlungsmoral, die Anzahl der Forderungsausfälle und auch die Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe. Insgesamt ist die Lage stabil, es gibt keine besorgniserregenden Rückmeldungen.
Den aktuellen Chart „Entwicklung der Geschäftslage 2003 bis 2009“ können Sie downloaden. hier
