Kernergebnis der Umfrage zum 4. Quartal 2010 - Unternehmen melden gute Geschäftslage
Die Lage ist so gut wie schon lange nicht mehr. Deshalb freuen sich die dlv-Mitgliedsunternehmen auf die kurz bevorstehende EuroShop 2011 in Düsseldorf. Das ergab die aktuelle Umfrage unter den Mitgliedern. Die Zahlen zum 4. Quartal 2010 bestätigen den deutlichen Aufwärtstrend.
Die EuroShop kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, das sagen 89 % der dlv-Mitgliedsunternehmen. Die Stimmung ist gut, die Geschäftslage hat sich gegenüber dem ohnehin schon sehr starken Vorquartal noch einmal deutlich verbessert.
61 % der Mitgliedsunternehmen beurteilen derzeit ihre Geschäftslage als gut (im Vorquartal waren es nur 42 %, in der ersten Jahreshälfte 2010 sogar nur 18 %). Zufrieden mit den laufenden Geschäften sind immerhin 37 % der Mitglieder (im Vorquartal waren es noch 46 %). Nur 3 % der Befragten empfinden die derzeitige Lage als schlecht. Einen derart niedrigen Wert konnte der dlv schon seit vielen Jahren nicht mehr melden.
Gut ist auch die Auftragslage, wenngleich der starke Anstieg beim Auftragseingang von 77 % im 3. Quartal 2010 im 4. Quartal mit 47 % nicht mehr ganz erreicht wurde. Das gegenwärtige Auftragsvolumen halten 82 % für normal, die momentane Lage vieler Unternehmen ist von Zuversicht geprägt. Erstmals seit langem ist die Zahl der Beschäftigten wieder gestiegen. War im vergangenen Jahr in vielen Unternehmen Kurzarbeit noch ein Thema, so planen mehr als die Hälfte der dlv-Firmen für das laufende Jahr Neueinstellungen. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Mitgliedsfirmen mit einer weiterhin stabilen Lage rechnen. Eine steigende Geschäftsentwicklung in den nächsten zwei Quartalen vermuten dementsprechend 71 % der Befragten, einen steigenden Umsatz 2011 sogar 74 %.
Für die EuroShop stehen die Zeichen aus Sicht des dlv-Netzwerk Ladenbau damit auf grün – am dlv-Stand auf der EuroShop in Halle 11. Wie in den Vorjahren ist die EuroShop als internationale Leitmesse des Ladenbaus für die dlv-Mitglieder, ob als Aussteller oder Besucher, ein Muss.
Den aktuellen Chart „Entwicklung der Geschäftslage 2003 bis 2010“ können Sie hier downloaden.
Kernergebnis der Umfrage zum 3. Quartal 2010 - Gute Auftragslage im Ladenbau
„Nach der Krise ist vor dem Aufschwung“ – so heißt der Titel eines mehrfach ausgezeichneten Wirtschaftsbuches in diesem Jahr. Je länger das Jahr 2010 dauert, umso mehr erlebt Deutschland eine wirtschaftliche Erholung, die als "neues deutsches Wirtschaftswunder" weltweit Beachtung findet. Die angesehene amerikanische Wirtschaftszeitung Businessweek schreibt von „New Germany“. Die Krise ist schon fast vergessen.
Der Handel zeigt sich investierfreudig wie schon lange nicht mehr, die Meldungen überschlagen sich: der Handel investiert Milliarden in Ausbildung (eine Meldung des HDE), der Handel investiert vermehrt in Produktpräsentation im online-Shop (so der E-Commerce-Leitfaden), der Handel investiert verstärkt in Werbung (eine Erhebung von Nielsen Media Research), der Handel investiert wieder in IT (so die Zeitschrift TextilWirtschaft), Schlecker investiert in sein Filialnetz, Karstadt in die Flächen, IKEA in Polen. Metro investiert in den Konzernumbau und sogar in Deutschland. Und Amazon, weltweit größter Einzelhändler investiert in Windeln (Die LebensmittelPraxis berichtet über die Erschliessung neuer Produktgruppen bei Amazon).
Gut, dass der Handel im Investionstaumel die Ladeneinrichtung nicht aus den Augen verliert. Im September gab es vom EHI in Köln eine Vorankündigung auf den Ladenmonitor, der zur EuroShop 2011 erscheint. Die vorgestellten Ergebnisse belegen: der Handel investiert tatsächlich nicht nur in Windeln, sondern auch in die Ladeneinrichtung.
Die Umfrage im 3. Quartal 2010, die das dlv – Netzwerk Ladenbau unter seinen Mitgliedsunternehmen erhebt, stützt diese Einschätzungen. Die Geschäftslage der Mitgliedsunternehmen hat sich wieder auf das Niveau des vierten Quartals 2008 eingependelt. Das ist besonders vor dem Hintergrund bemerkenswert, dass die Zahlen noch im Juli 2010 so schlecht wie zuletzt 2004 waren. Einen derart rasanten Aufschwung hat die Branche lange nicht erlebt.
Volle Auftragsbücher, gute Aussichten für die kommenden Monate, spürbare Erleichterung: das belegen die Zahlen für die Auftragseingänge. Diese haben sich gegenüber dem Vorquartal fast verdoppelt, eine Situation, die so noch nicht dagewesen ist. Die dlv-Unternehmen berichten vor allem in den zurückliegenden Monaten August, September, Oktober von Kapazitätsgrenzen. Der Handel hat nochmals kräftig investieren können, die Ladenbauunternehmen arbeiten mit Hochdruck.
Wird jetzt alles gut? Der Aufschwung ist da, doch die Folgen der Krise reichen weit in die Zukunft. Sie betreffen das Verhalten von Verbrauchern und Kapitalgebern, Rentabilität und Regulierung, Welthandel und Wachstumsraten. „Der deutsche Staat ist einfach langfristiger orientiert“, sagt Dr. Stephen Szabo, Direktor der Transatlantic Academy in Washington. Und McKinsey-Chef Mattern lobt Gewerkschaften, Arbeitgeber und Politik. Sie haben es seiner Ansicht nach ermöglicht, dass die deutsche Volkswirtschaft in den letzten Jahren dank großer Innovationsfreude gewaltig an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen hat. Amerika, einer der großen Konsummotoren der letzten Jahrzehnte, ist verunsichert, die Schwellenländer boomen, die Gewichte verschieben sich. Ob dieser Aufschwung auf tönernen Füssen steht, wird sich zeigen.
Den aktuellen Chart „Entwicklung der Geschäftslage 2003 bis 2010“ können Sie hier downloaden.
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Kernergebnis der Umfrage zum 2. Quartal 2010 - Gute Auftragslage im Ladenbau
Das Ergebnis zur aktuellen Umfrage zur Geschäftslage für das 2. Quartal 2010 liegt vor.
Zwei Drittel der dlv-Mitgliedsunternehmen sind nach der Hälfte des Jahres 2010 mit der Geschäftslage
zufrieden. Das ergab die Auswertung der Umfrage zum 2. Quartal 2010. Das ist eine leichte Steigerung
(gegenüber 62,5 % im 4. Quartal 2009 und 65,0 % im 1. Quartal diesen Jahres). 17,7 % sehen die Lage als gut an (Vorquartal: 15 %), während nur noch 11,8 % eine schlechte Geschäftssituation vorfinden (20,0 % im Vorquartal).
Erfreulich sind die Meldungen beim Auftragseingang. 44,1 % vermelden gestiegene Eingänge (im Vorquartal waren es nur 25,5 %). Weitere 44,1 % konnten zumindest einen gleichbleibenden Auftragseingang
gegenüber dem Vorquartal verbuchen. Deutlich gesunken ist die Zahl der Unternehmen, die mit den
Auftragseingängen nicht zufrieden sein können: waren es im Vorquartal noch 30 % der Mitgliedsfirmen, die weniger Auftragseingänge verzeichnen mussten, so sind es jetzt nur noch 11,8 %.
Der Blick in die Zukunft: optimistisch. Mehr als die Hälfte der an der Umfrage beteiligten Unternehmen (55,8 %) rechnet mit steigender Geschäftsentwicklung in den nächsten zwei Quartalen, wohingegen nur 5,8 % den Trend in die entgegengesetzte Richtung sehen.
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Kernergebnis der Umfrage zum 1. Quartal 2010 - Stabilisierung im Ladenbau geht weiter
Das Ergebnis zur aktuellen Umfrage zur Geschäftslage für das 1. Quartal 2010 liegt vor.
Die überwiegende Mehrzahl der Mitgliedsunternehmen beurteilt die Geschäftslage derzeit als zufriedenstellend. Das ergab die Auswertung der Umfrage zum 1. Quartal 2010. 65 % der Befragten gaben an, mit der derzeitigen Geschäftslage zufrieden zu sein (gegenüber 62,5 % im Vorquartal). 15 % sehen die Lage als gut an (Vorquartal: 20 %), während 20 % eine schlechte Geschäftssituation vorfinden (17,5 % im Vorquartal).
Die Auftragsbücher sind noch nicht zufrieden stellend gefüllt: nur 27,5 % melden einen gestiegenen Auftragseingang, während 42,5 % der Befragten einen zum Vorquartal gleich bleibende Auftragseingänge verzeichnen. 30 % sehen weniger Aufträge als im Vorquartal.
Insgesamt zeigten sich aber die Mitgliedsunternehmen zufrieden mit der aktuellen Lage. Das ergab die Diskussion beim Jahresmeeting in Ulm am 6. Mai 2010. Man hatte nach den Einbrüchen 2009 seine Erwartungen deutlich nach unten geschraubt und ist nun erfreut zu sehen, dass wieder investiert wird.
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Kernergebnis der Umfrage zum 4. Quartal 2009 - Stabilisierung im Ladenbau geht weiter
Die neuesten Zahlen aus dem Ladenbau liegen mit den Ergebnissen der Umfrage zum 4. Quartal 2009 vor. Die dlv-Mitgliedsunternehmen meldeten ihre Daten für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2009. Der verhaltene Stimmungsumschwung in die richtige Richtung hält an. Das hatte sich bereits im letzten Quartal angedeutet. Waren es Anfang November 2009 schon 52 % aller befragten Unternehmen, die ihre Geschäftslage als zufriedenstellend beurteilt haben, so sind es jetzt 62,5 % der Mitgliedsunternehmen.
Die Zahlen zum Auftragseingang allerdings haben wieder nachgegeben: 25 % der Firmen melden einen gestiegenen Auftragseingang (gegenüber 36 % im Vorquartal und 19 % im 1. Quartal 2009). Knapp die Hälfte der Unternehmen empfinden ihr Auftragsvolumen als zu klein. Dazu gehören vor allem die größeren Unternehmen im Umsatzbereich ab 20 Millionen Euro. Mit steigenden Umsätzen im laufenden Jahr 2010 rechnen immerhin 32,50 %.
Übersicht Auftragseingänge 2009
| 1. Quartal | 2. Quartal | 3. Quartal | 4. Quartal | |
| gut | 16 % | 19 % | 36 % | 25 % |
| befriedigend | 19 % | 30 % | 22 % | 37,5 % |
| schlecht | 65 % | 51 % | 42 % | 37,5 % |
Die Marketingbudgets 2010
Thema der Umfrage war auch der Ausblick auf 2010 hinsichtlich des Marketing-Budgets. Der ganz überwiegende Teil der Mitgliedsunternehmen will das Marketing-Budget des Vorjahres beibehalten. Das sind immerhin 69 % der befragten Unternehmen. 14 % wollen ihre Ausgaben für Marketing im Durchschnitt um 20 % senken, während 3,5 % ihre Kosten um durchschnittlich 26 % erhöhen wollen. Die dlv-Mitgliedsunternehmen verfügen im Querschnitt über ein Marketingbudget von 100.000,- Euro.
Auffällig ist, dass es keinen Schwerpunkt im Marketing mehr gibt. Noch immer werden für Klassische Werbung (Print) 29 % der bereitgestellten Summen ausgegeben, mit 26 % praktisch gleich auf liegt aber die Internet-Werbung (eigener Homepageauftritt etc.), gefolgt von 24 % des Budgets für Ausstellungen und Messen. Mit 21 %, aber nicht abgeschlagen, wird Dialogmarketing veranschlagt. Nahezu 70 % der befragten Unternehmen wollen 2011 auf der internationalen Leitmesse des Ladenbaus, der EuroShop, vertreten sein.
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Kernergebnis der Umfrage zum 3. Quartal 2009 - Im Ladenbau deutet sich ein kleiner Aufschwung an
Der Verband vertritt als Wirtschaftsorganisationen Unternehmen der Investitionsgüterindustrie. 80% der TOP 50 des Ladenbaus sind im dlv als Mitgliedsunternehmen engagiert. Die Verbandsziele des dlv sind stark marketingorientiert und wenden sich direkt an die Zielgruppe seiner Mitglieder, den Handel. Die Mitgliedsunternehmen erwarten von uns Know-how, Kooperationsbereitschaft sowie Dienstleistung. Unsere wachsenden Mitgliederzahlen sind ein Beleg für unseren Erfolg.
Die neuesten Zahlen aus dem Ladenbau liegen mit den Ergebnissen der Umfrage zum 3. Quartal 2009 vor. Die dlv-Mitgliedsunternehmen meldeten ihre Daten für den Zeitraum Juli bis September 2009. Bei der Geschäftslage deutet sich mithin ein verhaltener Stimmungsumschwung in die richtige Richtung an. Waren es im 1. Quartal 2009 43 % und im 2. Quartal nur noch 42 % unserer Unternehmen, die ihre Geschäftslage als zufriedenstellend bezeichnet haben, so waren es Anfang November 2009 schon 52 % aller befragten Unternehmen.
Besonders erfreulich sind die Zahlen zum Auftragseingang: 36 % der Firmen melden einen gestiegenen Auftragseingang (gegenüber 19 % im Vorquartal und 16 % im 1. Quartal 2009). Ob damit eine Trendwende eingeleitet ist, wird aber bezweifelt. Nachdem Anfang dieses Jahres zahlreiche Unternehmen das Auftragsvolumen als ungewöhnlich eingestuft haben, hat sich dieser Zustand zwar wieder normalisiert. Dennoch empfinden viele Unternehmen das Auftragsvolumen als zu klein. Die Investitionslust des Handels ist nicht spürbar gestiegen. Das ist das Ergebnis unserer Sonderfrage: 36 % der dlv-Unternehmen bemerken eine deutliche Bestellzurückhaltung der Kunden, 58 % werden teilweise damit konfrontiert. Dieses Verhalten trifft besonders die großen Unternehmen. Kleine Unternehmen können sich der Lage offensichtlich besser anpassen und gehen mit deutlich größerer Zuversicht ins neue Jahr.
Anlass zu Diskussionen unter den Ladenbauunternehmen gibt immer wieder die Situation auf den Finanzmärkten und die dadurch beeinflusste Liquidität der Kunden. 94 % der befragten Unternehmen sehen wahrnehmbare Auswirkungen. Diese betreffen die Zahlungsmoral, die Anzahl der Forderungsausfälle und auch die Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe. Insgesamt ist die Lage stabil, es gibt keine besorgniserregenden Rückmeldungen.
Den aktuellen Chart „Entwicklung der Geschäftslage 2003 bis 2009“ können Sie hier downloaden.
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